Katja Mahn

Geschäftsführung, Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising

„Notfallgeburt im 6.Schwangerschaftsmonat, Geburtsgewicht 690g. Alleine atmen konnte unser kleiner Engel damals nicht. Nicht nur diese persönliche Grenzerfahrung war für mich Auslöser, mich mit den ganz kleinen Schicksalen der Frühchen zu beschäftigen und für mich zu verarbeiten. Besonders auch die Schicksale um uns herum, die wir unweigerlich in 3 langen Monaten Intensivstation miterlebt haben, haben mich veranlasst, etwas tun zu wollen. Ich bin unbeschreiblich dankbar, dass es Matthis heute gut geht, er gesund ist – ich habe das Bedürfnis dieses Glück, wenigstens einen kleinen Teil davon, weiterzugeben an Familien, denen ähnliches und dramatischeres passiert ist. Ich bin kein Mediziner, ich bin kein Psychologe, ich bin kein Wunderheiler – aber ich kann meinen Mund aufmachen, wach rütteln, aufmerksam machen und aus meiner beruflichen Qualifikation heraus meine Fähigkeiten im Koordinieren, Organisieren von Veranstaltungen, der Pressearbeit und im kaufmännischen Bereich geben, um dem Fachteam den Rahmen zu schaffen und den Rücken frei zu halten für die Arbeit in den Familien. Die Traglinge sind mein Herzensprojekt und ich bin immer wieder beeindruckt, wie viel wir zusammen bewegen können.”

Christina Hartmann

Leitung, Kinderkrankenschwester, Elternberaterin, Versorgungskoordination Kinder und Jugendliche

„Traglinge ist für mich ein kleines Wunder. Wenn Menschen aus unterschiedlichen Lebensbereichen etwas bewegen wollen, sich zusammen tun und es gelingt, zeigt das die Stärke jedes Einzelnen. In unser täglichen Arbeit mit den Familien können wir diese Stärke spüren und es ist schön zu sehen, wie nur mit ein wenig Rückenhalt weitere kleine Wunder gescheh'n. Für mich der richtige Weg. Auf dem es sich lohnt, auch gegen Widerstände weiter zugehen.”

Bettina Stenzel

Nachsorgeschwester und ausgebildete Familienkinderkrankenschwester, Fachkraft für Geschwister, Leitung Gruppenangebote

„Ich arbeite seit 20 Jahren auf der Neonatologie und habe in dieser Zeit viele Familien kennen gelernt, die Unterstützung, Zeit zum Zuhören, Begleitung, Fürsorge und Verständnis brauchen. Ich möchte ganz vielen Familien zu Hause mit Herz, Geduld und Kraft zur Seite stehen, bis das Leben gelingt. Wenn man sich später in der Frühchengruppe wiedersieht, macht es mich stolz und glücklich zu sehen, dass nicht nur die Kinder sondern auch die Eltern gewachsen sind.”

Gudrun Bubolz

Nachsorgeschwester und ausgebildete Familienkinderkrankenschwester Stillberaterin (AFS), Ernährungsberaterin für Säuglinge und Kleinkindern

„Als Mutter von 3 Kindern, habe auch ich Höhen und Tiefen erlebt und bin froh, viele Erfahrungen weitergeben zu können. Ebenso arbeite ich mit Christina, Martina, Conny und Angela schon seit 20 Jahren zusammen. Es sind wunderbare, nette, freundliche, hilfsbereite, interessante Personen, und ich bin froh und stolz, ein Teil des Teams zu sein. Es gibt kein besseres!! Eine schöne Aufgabe besteht darin, die Familien dahingehend zu unterstützen, zu motivieren und Ängste abzubauen, so dass sie in der Zukunft auch ohne Hilfe zurechtkommen. Ich bin glücklich, sie auf diesem Weg begleiten zu können. Jede Familie ist anders, mit ihrer eigenen Geschichte, deshalb freue ich mich jedes Mal auf eine neue, interessante Herausforderung. T eamarbeit R espekt A chtsamkeit G emeinschaft L ebensfreude I nspiration N ähe G eborgenheit E ngagement”

Angela Orth

Nachsorgeschwester

„Ich begleitete eine Familie mit ihrem schwer kranken Kind nun bereits über 2 Jahre. Das ist bestimmt ungewöhnlich und selten. Es ist ein Weg, der nicht geradlinig für die Familie war, sondern von allen Seiten viel Kraft, Geduld, Engagement, Vertrauen und Mut erforderte - von Seiten der Familie, des Traglinge-Teams und weiteren Helfern. Aber es ist ein eigener Weg entstanden, der ganz individuelle Weg für diese Familie auf dem sie sich gut und sicher fühlt. Das ist die Zeit loszulassen und es dann auch guten Gewissens zu können. Das macht die Arbeit bei den Traglingen für mich so besonders - gemeinsam helfen, diesen einen Weg finden, mit einem Team an der Seite, in dem jeder Einzelne mit ganz viel Herz und aus seiner Profession heraus das Beste gibt.”

Christina Konzen

Kinderärztin

Claudia Rein

Cornelia Petersdorf

Nachsorgeschwester und Casemanagement-Assistentin

„Zeit ist ein kostbares Gut und in meiner Tätigkeit als Kinderkrankenschwester auf der Neonatologie wünscht man sich viel mehr als man zur Verfügung hat. So ist es für mich als Nachsorgeschwester bei den Traglingen unheimlich schön und berührend, sich bewußt mit dem Team Zeit zu nehmen für die aktuellen Sorgen, Probleme und Freuden der Familien mit ihren Kindern. Gemeinsam dann ein Stück die Fortschritte, Entwicklung, Stolz und Glück der Familien zu erleben, lässt alle Anfangsmühen schnell vergessen.”

Heike Reinke

Familien-Kinderkrankenschwester

Katharina Veerbeek

Nachsorgeschwester & "Herzchen"-Schwester im Deutschen Herzzentrum Berlin

„Traglinge bedeutet für mich, den Familien auch nach der schweren Klinikzeit Halt und Unterstützung zu geben. Ich bin mit dem Herzen dabei und möchte auch den "Herzchen"-Familien die Hilfe der Traglinge ermöglichen. Für die Zukunft wünsche ich uns Traglingen, dass wir immer den Wert unserer Arbeit selbst schätzen und dadurch die Familien mit viel Kraft und Freude begleiten können.”

Martina Gottschalk

Mitbegründerin, stellv. Leitung, Kinderkrankenschwester & ausgebildete Casemanagerin im Nachsorgeteam, Ansprechpartnerin für Sozialmedizinische Nachsorge

„Mein Name ist Martina Gottschalk. Ich arbeite seit 2009 als Nachsorgeschwester für die Traglinge neben meiner über 20-jährigen Tätigkeit als neonatologische Intensivschwester. Inspiriert und motiviert durch Katja Mahn und Christina Hartmann (visionäre Gründerinnen der Traglinge) sowie unzählige Frühchen-Familien bin ich ein "Tragling" der 1.Stunde. "Traglinge" Arbeit bedeutet für mich im Rückblick auf ca. 25 betreute Familien: Die Tragweite einer Familiensituation ermessen in deren Mitte ein Kind schwer erkrankt ist. Eine tragende Rolle bei der Begleitung, der schwer belasteten Familie in ein normales Leben einzunehmen. Tragische Momente in Mut, Selbstbewußtsein und Optimismus zu verwandeln. Mit der Familie ein tragfähiges Netzwerk aus Familie, Freunden, Therapeuten, Ärzten u.u.u. für eine stabile Zukunft zu bauen. Mit dem gleichermaßen professionellem sowie menschlichen Traglinge-Team das Leben dieser Familien außerhalb der Klinik so zu gestalten, dass der Alltag für die Familie ohne Hilfe tragbar wird. Traglinge bedeutet für mich Recht auf Selbstbestimmung der von uns betreuten Familien, Respekt, Mitmenschlichkeit, Hoffnung und LEBEN.”

Roswitha Rathfelder

Sozialpädagogin im Nachsorgeteam, Ansprechpartnerin für Sozialmedizinisch-pädagogogisches Angebot

„Traglinge e.V. ist für mich vom ICH zum WIR geworden. Ich habe große Hochachtung und Respekt vor diesen Eltern und vor ihren Kindern. Kindern, die trotz ihrer Besonderheiten – Beeinträchtigungen – Behinderungen – so mutig und fröhlich den Tag leben.”